Begriffsüberblick

Was wir meinen, wenn wir von Infograf, PRISEM oder KI-Sichtbarkeit sprechen. Und was die technischen Begriffe dahinter bedeuten.

Unsere Begriffe

Infograf

Die vernetzte Wissensgrundlage eines Unternehmens.

Wir erfassen Leistungen, Kompetenzen, Markenfacetten und ihre Beziehungen. Diese Ordnung bildet die Grundlage für Website-Inhalte, maschinenlesbare Beschreibungen und weitere Kommunikationsformate. Sie bleibt unabhängig von einer einzelnen Website weiterentwickelbar.

Gut zu wissen

Gemeint ist das vollständig aufgegliederte Informationsnetz eines Unternehmens. Es zeigt, welche Informationen zusammengehören, wie sie sich aufeinander beziehen und logisch erschließen lassen, etwa auf einer Website oder im öffentlichen Internet. Gemeint ist keine Infografik und auch nicht nur eine grafische Darstellung.

PRISEM

Unsere Methodik zur Aufbereitung von Markenwissen und Webpräsenz.

Wir untersuchen, welche Facetten eines Unternehmens erkennbar werden und welche Inhalte, Beziehungen und technischen Signale diese Wahrnehmung tragen. Daraus leiten wir die inhaltliche und technische Aufbereitung ab.

Gut zu wissen

Der Infograf ordnet das Unternehmenswissen. PRISEM beschreibt, wie wir dessen Wahrnehmbarkeit untersuchen und gestalten.

Tiefenpräsenz

Eine Markenpräsenz, deren relevante Unternehmensfacetten auch in vertiefenden und verknüpften Informationen zusammenhängend wahrnehmbar bleiben.

Leistungen, Kompetenzen und Belege sollen im Zusammenhang verständlich werden. Auf der Website ebenso wie bei der maschinellen Auswertung. Die Darstellung lässt sich vertiefen, ohne dass aus einzelnen Aussagen ein widersprüchliches Markenbild entsteht.

Gut zu wissen

Relevante Facetten bleiben auf der einzelnen Seite und über alle abrufbaren Informationen hinweg erkennbar und vernetzt. Diese Zusammenhänge werden gezielt gestaltet und gepflegt, statt dem Zufall überlassen.

Markenfacetten

Die unterschiedlichen Seiten einer Marke, die für sie selbst oder ihre Kunden relevant sind.

Dazu können fachliche Kompetenzen, Leistungen, Haltung, Arbeitsweise und Erfahrungen gehören. Je nach Anliegen rücken andere Facetten in den Vordergrund. Sie müssen trotzdem zu derselben Marke passen.

Gut zu wissen

Der Infograf bildet die gemeinsame Grundlage. Damit lassen sich Maßnahmen so abstimmen, dass sie die gewünschte Wirkung erzielen und einander unterstützen.

Holistische Markenwahrnehmung

Die ganzheitliche Wahrnehmung einer Marke mit ihrer psychosozialen Wirkung, ihrem gesellschaftlichen Umfeld und ihrem Bild nach außen.

Wir betrachten, wie Inhalte, Gestaltung, Nutzerführung und technische Darstellung zusammenwirken. Eine einzelne optimierte Seite hilft wenig, wenn andere Seiten dieselbe Leistung widersprüchlich beschreiben.

Gut zu wissen

Holistisch bedeutet hier ganzheitlich. Es ist kein separates technisches Verfahren.

Suche & KI

SEO

Suchmaschinenoptimierung für die organische Suche.

Inhalte und Technik werden so aufbereitet, dass Suchmaschinen Seiten erreichen und einordnen können und Menschen passende Informationen finden. Dazu gehören unter anderem Seitenstruktur, verständliche Inhalte und interne Verlinkungen.

Gut zu wissen

SEO zielt häufig auf den Wettbewerb um einzelne Suchbegriffe. Die Grundlage bilden jedoch die Informationen selbst: ihr Nutzen, ihr logischer Aufbau und ihre verständliche Verknüpfung.

GEO

Aufbereitung für die Auffindbarkeit in generativen Such- und Antwortsystemen.

Im Mittelpunkt steht, ob ein System Informationen über ein Unternehmen sinnvoll aufgreifen und als Quelle verwenden kann. Klare Aussagen, nachvollziehbare Zusammenhänge und Belege spielen dabei eine Rolle.

Gut zu wissen

GEO steht für Generative Engine Optimization. Viele Grundlagen überschneiden sich mit SEO. Eine Erwähnung in einer KI-Antwort ist nicht garantiert.

AIO

KI-bezogene Optimierung von Inhalten und ihrer Aufbereitung.

AIO steht hier für Artificial Intelligence Optimization. Inhalte werden so aufbereitet, dass KI-Systeme sie passend zur Anfrage aufgreifen und korrekt einordnen können. Dabei werden Unterschiede in der Informationsauswertung der Systeme berücksichtigt.

Gut zu wissen

Listen können Merkmale verdeutlichen, Gegenüberstellungen verschiedene Perspektiven. Welche Darstellung hilft, hängt von der Frage und dem jeweiligen System ab.

AI-Search Visibility

Wie ein Unternehmen in KI-gestützten Recherchen sichtbar wird.

Betrachtet, ob und wie das Unternehmen bei relevanten Fragen vorkommt, welche Aussagen und Quellen erscheinen und wie verlässlich die Darstellung über verschiedene Systeme und Anfragen hinweg ist.

Gut zu wissen

Sichtbarkeit ist nicht nur die Zahl der Nennungen. Auch eine falsche oder unpassende Einordnung und weitere Aspekte der Darstellung sind wichtige Befunde.

AI-ready

Für eine sinnvolle Nutzung durch KI-Systeme aufbereitet.

Auf unseren Leistungsseiten bedeutet das, dass Begriffe, Inhalte, Beziehungen und Belege geordnet vorliegen. Je nach Angebot betrifft das die öffentliche Webpräsenz oder die gemeinsame Kommunikationsgrundlage im Unternehmen.

Gut zu wissen

Eine Beschreibung der Aufbereitung, kein allgemeines Prüfsiegel und keine Zusage, dass jedes KI-System Inhalte richtig wiedergibt. Gemeint ist, was ein Unternehmen ohne Zugriff auf interne Verfahren der KI-Anbieter selbst gestalten kann, damit seine Inhalte möglichst korrekt aufgegriffen und eingeordnet werden.

Struktur & Nutzung

Strukturierte Daten

Informationen in einem ausdrücklich definierten, maschinenlesbaren Format.

Damit lässt sich beispielsweise kennzeichnen, welche Organisation eine Leistung anbietet. Auf Websites nutzen wir dafür unter anderem das Vokabular von Schema.org und das Format JSON-LD.

Gut zu wissen

Diese Angaben spiegeln direkt lesbare Informationen auf einer technischen, nicht unmittelbar sichtbaren Ebene. Suchmaschinen-Crawler können sie dort auslesen und einordnen.

Schema.org

Ein gemeinsames Vokabular für maschinenlesbare Beschreibungen.

Es stellt Begriffe und Eigenschaften bereit, mit denen sich etwa Organisationen, Artikel oder Angebote beschreiben und miteinander verknüpfen lassen.

Gut zu wissen

Schema.org liefert das Vokabular. JSON-LD ist ein Format, in dem solche Beschreibungen auf einer Website stehen können.

JSON-LD

Ein Datenformat für verknüpfte, maschinenlesbare Informationen.

Auf einer Website kann ein JSON-LD-Datenblock beispielsweise das Unternehmen, seine Leistungen und die zugehörigen Seiten beschreiben. Er ist Teil des Seitenquelltexts. Mit einem Vokabular wie Schema.org kennzeichnet er standardisiert die Art und Zusammenhänge der Informationen. Technische Systeme müssen diese Zuordnung dadurch nicht allein aus dem Fließtext erschließen.

Gut zu wissen

Der Datenblock beschreibt Inhalte. Er ersetzt nicht die sichtbare Erklärung auf der Seite.

Maschinenlesbarkeit

Informationen sind technisch zugänglich und ausdrücklich strukturiert.

Texte, Überschriften, Links und ergänzende Daten helfen Software dabei, Inhalte zu erfassen und Beziehungen zu erkennen. Das beginnt bei sauberem HTML und reicht über die einzelne Seite hinaus.

Gut zu wissen

Auslesbar heißt nicht automatisch richtig verstanden. Deshalb gehören eindeutige Inhalte und technische Aufbereitung zusammen.

Informationsarchitektur

Die Ordnung der Inhalte und der Wege zwischen ihnen.

Sie legt fest, welche Informationen zusammengehören, auf welchen Seiten sie stehen und wie Navigation und Verlinkungen Menschen dorthin führen.

Gut zu wissen

Je nach System und Analysetiefe können weitere Ebenen hinzukommen, etwa verknüpfte Detailseiten oder strukturierte Daten. Auch dort sollte die Informationsarchitektur logisch und verständlich bleiben.

Content-Modell

Ein Plan für Inhaltstypen, ihre Angaben und ihre Beziehungen.

Eine Leistung kann zum Beispiel aus Name, Beschreibung, Zielgruppe und passenden Referenzen bestehen. Das Modell legt fest, welche Angaben zusammengehören und an welchen Stellen sie wiederverwendet werden.

Gut zu wissen

Es beschreibt die Inhalte unabhängig davon, wie eine einzelne Seite später gestaltet ist.

Interne Verlinkung

Verbindungen zwischen Seiten derselben Website.

Links führen zu passenden Vertiefungen und zeigen Beziehungen zwischen Leistungen, Themen und Belegen. Sie helfen Menschen bei der Orientierung und Suchmaschinen beim Erschließen der Website.

Gut zu wissen

Entscheidend ist der nachvollziehbare und zweckmäßige Zusammenhang, nicht eine möglichst große Zahl von Links.

Site Speed

Wie schnell eine Website lädt und nutzbar wird.

Dazu gehört, wann Inhalte sichtbar werden und wann sich die Seite bedienen lässt. Bildgrößen, Skripte, Schriften und die Auslieferung beeinflussen das Ergebnis.

Gut zu wissen

Performance ist der weitere Begriff. Dazu gehören auch flüssige Interaktionen und ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen des Geräts.

Barrierefreiheit

Webangebote so gestalten, dass auch Menschen mit Behinderungen sie nutzen können.

Dazu gehören unter anderem Tastaturbedienung, verständliche Beschriftungen, ausreichende Kontraste und eine sinnvolle Struktur für assistive Technik.

Gut zu wissen

Barrierefreiheit betrifft die gesamte Nutzung. Eine einzelne Zusatzfunktion oder ein guter automatischer Testwert reicht dafür nicht aus. Klare Beschriftungen und Seitenstrukturen helfen auch KI-Agenten und ihren Browserwerkzeugen, Inhalte und Funktionen gezielt anzusteuern und zu nutzen.

Kommunikationsinfrastruktur

Ein geordneter Bestand an Informationen, auf den Kommunikation aufbauen kann.

Definitionen, Leistungsbeschreibungen, Belege und weitere Inhalte stehen nicht isoliert nebeneinander. Sie werden gepflegt, miteinander verbunden und für verschiedene Aufgaben wiederverwendet.

Gut zu wissen

Dazu gehört die Qualität des gesamten Bestands, nicht nur die Qualität einer neuen Veröffentlichung.

Systeme & Zusammenarbeit

CMS

Ein System zum Verwalten und Veröffentlichen von Inhalten.

Ein Content-Management-System ermöglicht es einem Redaktionsteam, etwa Texte, Bilder oder Leistungsangaben zu pflegen. Welche Eingaben möglich sind, hängt vom Inhaltsmodell und der Einrichtung ab.

Gut zu wissen

CMS und fertige Website sind nicht dasselbe. Wie Inhalte und Website weitergenutzt werden können, muss zum vereinbarten System passen.

White-Label

Eine Lösung, die unter der Marke des jeweiligen Betreibers erscheint.

Bei unseren Portalen gehören dazu die Gestaltung und die auf den Betreiber zugeschnittenen Inhalte, Funktionen und Pflegewege.

Gut zu wissen

Die Bezeichnung allein sagt nichts über Quellcode-Rechte oder die Übertragbarkeit aus. Das wird im jeweiligen Leistungsumfang geregelt.

Prototyp

Ein Entwurf, an dem sich Aufbau und Nutzung konkret erproben lassen.

Ein Click-Prototyp zeigt zentrale Ansichten und Wege durch ein geplantes System. Damit lassen sich Gestaltung, Inhalte und Interaktionen besprechen, bevor die vollständige Umsetzung beginnt.

Gut zu wissen

Ein klickbarer Ablauf muss noch keine funktionierende Datenverarbeitung enthalten. Beispieldaten können die spätere Nutzung mit echten Daten nachvollziehbar simulieren. Genau diese Form beschreiben wir derzeit beim Portal-Prototyp.

MVP

Eine erste nutzbare Produktversion mit begrenztem Funktionsumfang.

Ein Minimum Viable Product konzentriert sich auf die Funktionen, die nötig sind, um einen konkreten Nutzen mit echten Nutzern zu erproben.

Gut zu wissen

Ein MVP und ein Click-Prototyp sind nicht dasselbe. Auf unserer Portal-Leistungsseite ist als Ergebnis derzeit ein Click-Prototyp beschrieben. Maßgeblich ist der vereinbarte Umfang.

Own the Outcome

Von Anfang an klären, welches Ergebnis Sie erhalten und wie Sie es nutzen können.

Unser Dienstleistungsprinzip klärt von Anfang an, welches Ergebnis Sie erhalten und mit welchen Bestandteilen Sie ohne uns weiterarbeiten können. Dazu legen wir fest, welche Inhalte, Dateien oder Systeme dazugehören und wie Sie diese nutzen können.

Check, Audit und Sprint

Drei unterschiedliche Umfänge unserer AI-Search-Visibility-Arbeit.

Der Check untersucht die öffentlich sichtbare Außenwirkung. Der Audit ergänzt den Blick in das vorhandene Website-System und eine konkrete Umsetzungsliste. Im Sprint setzen wir die priorisierten Maßnahmen auch um.

Gut zu wissen

Die Arbeitspakete bauen auf derselben Basisleistung auf und führen deren Ergebnisse über verschiedene Umsetzungsstufen weiter.

Gut zu wissen